Minijob-Rechner 2026
Was kostet ein Minijob wirklich?
Minijob-Pauschalbeiträge nach § 8 SGB IV. AG-Anteil rund 31 %, AN nur Rentenversicherung 3,6 % (befreibar). Grenze 2026: 603 €/Monat.
Stand: 21. Mai 2026
Netto AN
603€
bei 603 € Brutto · RV befreit
RV-Anteil AN
0,00 €
AG-Gesamtkosten
791,14 €
Abzüge im Detail
Krankenversicherung (AG 13 %) 78,39 €
Rentenversicherung (AG 15 %) 90,45 €
Pauschal-Lohnsteuer (AG 2 %) 12,06 €
U1 Krankheit (0,9 %) 5,43 €
U2 Mutterschutz (0,24 %) 1,45 €
Insolvenzgeld (0,06 %) 0,36 €
AG-Aufschlag total 188,14 €
✓ § 8 SGB IV ✓ Grenze 603 €
Berechnung gilt für Deutschland · § 8 SGB IV · Stand 2026
Stand 21. Mai 2026 · Redaktionell geprüft
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Die Minijob-Grenze beträgt 2026 603 € pro Monat. Sie ist seit 2022 dynamisch an den Mindestlohn (13,90 € ab 2026) gekoppelt.
Arbeitnehmer sind grundsätzlich abgabenfrei - außer bei der Rentenversicherung (3,6 % AN-Anteil). Eine RV-Befreiung ist auf Antrag möglich, kostet aber Wartezeit-Monate.
Pauschalbeiträge: 13 % KV, 15 % RV, 2 % pauschale Lohnsteuer + Umlagen U1/U2/Insolvenzgeld. Insgesamt rund 31 % Aufschlag auf das Bruttoentgelt.
Bei 603 € Brutto trägt der Arbeitgeber Pauschalen von 13 % KV (78,39 €), 15 % RV (90,45 €), 2 % Pauschal-Lohnsteuer (12,06 €) sowie U1/U2/Insolvenzgeld. Gesamtkosten rund 791 € - ein Aufschlag von etwa 188 € (31 %). Der Arbeitnehmer erhält bei RV-Befreiung die vollen 603 € netto.
Übersteigt das Monatsbrutto 603 €, greift der Midijob-Übergangsbereich von 603,01 € bis 2.000 €. Dort steigt der Arbeitnehmer-Anteil an der Sozialversicherung gleitend an, statt der pauschalen Minijob-Abgaben. Dafür gibt es den separaten Midijob-Rechner.
Gesetzliche Grundlagen
- § 8 SGB IV
- § 249b SGB V
- § 172 SGB VI
- § 40a EStG