13. und 14. Gehalt Rechner Österreich 2026

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld in Österreich 2026: Wie 13. und 14. Gehalt netto wirken, warum das Jahressechstel zählt und welche Eingaben wichtig sind.

Stand 18. Mai 2026 gehaltsrechner.io Redaktion
  • BMF — Lohnsteuer- und Steuergrundlagen
  • ASVG — Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (AT)
  • BMF AT - Lohnsteuer und sonstige Bezüge
  • BMF AT - § 67 EStG Sonderzahlungen
  • sozialversicherung.gv.at - Beitragsgrundlagen und Dienstnehmeranteile

13. und 14. Gehalt: österreichische Speziallogik

In Österreich sind Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld im Alltag völlig normal, rechnerisch aber keine Kopie eines Monatsgehalts mit Schleife darum. Das 13. und 14. Gehalt wird als Sonderzahlung behandelt. Dadurch unterscheiden sich Lohnsteuer und Sozialversicherung vom laufenden Bezug.

Wichtig ist: Ob und in welcher Höhe Sonderzahlungen zustehen, hängt meist von Kollektivvertrag, Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung ab. Der Rechner kann das Netto prüfen, ersetzt aber nicht die Frage, ob dir eine Zahlung arbeitsrechtlich zusteht.

Was beim Netto besonders zählt

PunktWarum er wichtig ist
Laufendes MonatsbruttoBasis für laufende Steuer und Sozialversicherung
SonderzahlungUrlaubsgeld oder Weihnachtsgeld wird gesondert betrachtet
Jahressechstelbegrenzt die begünstigte Besteuerung bestimmter Sonderzahlungen
Bereits erhaltene Sonderzahlungenkönnen den verbleibenden begünstigten Spielraum verändern
Unterjähriger Jobwechselmacht Hochrechnungen schnell wackelig

Das Jahressechstel ist der Stolperstein mit österreichischem Akzent: Es knüpft am laufenden Jahresbezug an. Wenn Bezüge schwanken, du unterjährig beginnst oder Sonderzahlungen ungleich verteilt sind, kann eine einfache Daumenregel danebenliegen.

Typische Rechenfehler

  • Zwölf Monatsnettos plus zwei identische Monatsnettos als Jahresnetto ansetzen.
  • Sonderzahlungen ohne bereits bezahltes Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld betrachten.
  • Teilzeitwechsel, variable Bezüge oder unbezahlte Zeiten ignorieren.
  • Deutsche Steuerklassenlogik auf Österreich übertragen. Bitte nicht; das arme Ergebnis kann nichts dafür.

So prüfst du deine Eingaben

  1. Laufendes Brutto und Zahlungszeitraum festlegen.
    1. und/oder 14. Gehalt als Sonderzahlung getrennt erfassen.
  2. Wenn vorhanden: bisherige Sonderzahlungen im Jahr berücksichtigen.
  3. Ergebnis als Netto-Orientierung lesen und mit Lohnabrechnung beziehungsweise Arbeitgeberdaten abgleichen.

Für deine eigenen Zahlen nutze den Brutto-Netto-Rechner Österreich. Wenn du tiefer verstehen willst, warum die Begünstigung nicht unbegrenzt gilt, lies zusätzlich den Ratgeber zum Jahressechstel bei Sonderzahlungen.

Quellen & Stand

Rechtsgrundlagen, Quellen und Datenstand

Datenstand
18. Mai 2026
Zuletzt geprüft
18. Mai 2026
Aktualisiert
18. Mai 2026
Land / Hub
AT · Ratgeber

Rechtsgrundlagen

  • BMF — Lohnsteuer- und Steuergrundlagen
  • ASVG — Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (AT)
  • BMF AT - Lohnsteuer und sonstige Bezüge
  • BMF AT - § 67 EStG Sonderzahlungen
  • sozialversicherung.gv.at - Beitragsgrundlagen und Dienstnehmeranteile

Quellen

Updates

  • Quality-Lift 2026: Hub-Zuordnung, Quellenblock und Rechner-Handoff geprüft.

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Sind 13. und 14. Gehalt in Österreich Pflicht?
Sie ergeben sich häufig aus Kollektivvertrag, Arbeitsvertrag oder betrieblicher Regelung. Steuerlich werden sie als sonstige Bezüge behandelt, nicht wie ein normaler Monatslohn.
Warum ist das Netto beim 13. oder 14. Gehalt anders?
Sonderzahlungen laufen über eigene Steuer- und Sozialversicherungsregeln. Besonders das Jahressechstel entscheidet, welcher Teil begünstigt besteuert wird.